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HAKRO VERÖFFENTLICHT NACHHALTIGKEITSSTRATEGIE 2017-2022

Die Ziele beziehen sich auf alle fünf Handlungsfelder, die HAKRO im Nachhaltigkeitsmanagement beachtet – von der Unternehmensführung über die Produkte, die Mitarbeiter und den betrieblichen Umweltschutz bis zum karitativen und regionalen Engagement. Veröffentlicht ist die Strategie im jetzt erschienenen zweiten Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens.

Carmen Kroll, die geschäftsführende Gesellschafterin von HAKRO, erklärt dazu: "Unsere Nachhaltigkeitsstrategie 'Wirkstoff' ist für uns ein ambitioniertes Programm für die nächsten Jahre. Wir greifen in ihr auch die großen Ziele des deutschen Textilbündnisses auf, um die Textilproduktion schrittweise nachhaltiger zu gestalten. Und wir leisten unseren Beitrag, um die 'Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung', umzusetzen, die die Vereinten Nationen vor zwei Jahren beschlossen haben. So wollen wir HAKRO in den nächsten Jahren zu einem der nachhaltigsten Anbieter von Corporate Fashion machen."

HAKRO erhöht den Anteil an nachhaltig produzierter Baumwolle

Bis zum Jahr 2022 will HAKRO den Anteil ökologisch und sozial nachhaltig produzierter Baumwolle massiv erhöhen: Er soll dann bis zu 50 Prozent betragen. Seit diesem Jahr lässt das Textilunternehmen bereits erste Baumwolle verarbeiten, die nach dem "Global Organic Textile Standard" (GOTS) und von "Cotton made in Africa" (CmiA) zertifiziert ist. Zudem will das Unternehmen, das vor allem hochwertige Oberbekleidung für Damen und Herren anbietet, mögliche Alternativen zu synthetischen, auf Erdöl basierenden Textilfasern untersuchen sowie den Ressourcenbedarf für Etiketten, Hangtags und Umverpackungen deutlich reduzieren.

HAKRO unterstützt Elektromobilität

Ein weiteres Ziel: Den Fuhrpark, der rund ein Dutzend Pkw und Kleintransporter umfasst, will HAKRO in den nächsten Jahren schrittweise umstellen auf Hybrid- und rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge – entsprechende Modelle und Ladestationen vorausgesetzt. Die ersten beiden Elektroautos sind seit August im Einsatz. "Wir wünschen uns, dass die E-Mobilität in Deutschland jetzt Fahrt aufnimmt", sagt Geschäftsführer Thomas Müller. "Denn die Unternehmen können mit ihren Dienstflotten hier etwas in Gang setzen." Um unabhängiger von der Infrastruktur zu sein, plant das Unternehmen an seinem Logistikzentrum mehrere Schnellladestationen zu installieren, gespeist mit Strom aus eigenen Photovoltaikanlagen auf dem Dächern der Verwaltung und des Logistikzentrums. Damit könnte in wenigen Jahren auch der Fuhrpark emissionsfrei sein; die Warenauslieferung an die Fachhändler erfolgt bereits seit 2015 klimaneutral durch den Erwerb von CO2- Zertifikaten. Bis zum Jahr 2020 sollen beide Standorte des Unternehmens in Schrozberg rundum "klimaneutral" sein.

Erweiterungsbau nach hohen energetischen Standards

Im Januar 2018 wird HAKRO im Gewerbegebiet der Stadt Schrozberg den Erweiterungsbau seines Logistikzentrums einweihen, der sehr hohe energetische Standards erfüllt. Zudem soll bald wird eine weitere Photovoltaikanlage auf dem Hallendach installiert werden, die Strom für den Eigenverbrauch liefern wird und über groß dimensionierte Speicher und ein gekoppeltes Blockheizkraftwerk (BHKW) auch für die Ausfallsicherheit des gesamten Logistikzentrums sorgen wird. Und für 2018/2019 steht die naturnahe Gestaltung der Außenflächen am Logistikzentrum auf dem Programm – auch dies ist eines der Ziele in der Nachhaltigkeitsstrategie »Wirkstoff«.

Nachhaltigkeitsbericht informiert über Leistungen und Werte

In seinem neuen Nachhaltigkeitsbericht informiert HAKRO seine Fachhändler und die Öffentlichkeit auf 90 Seiten über alle Nachhaltigkeitsziele sowie die Leistungen in 2016/2017. So hat das Familienunternehmen in diesem Jahr für alle seine Handlungsfelder ethisch ausgerichtete Leitlinien schriftlich formuliert und sie jüngst in zu einem "Wertekompass" zusammengefasst. Zu den Höhepunkten in diesem Jahr gehörten auch der Start des Freiwilligendienstes "HAKRO TeamShare", der neue Markenauftritt mit dem Claim "HAKRO Hält. Seit 1969" sowie eine erstmals verfasste Menschenrechte-Richtlinie.




 



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