Der vom B.A.U.M.-Vorsitzenden Prof. Dr. Maximilian Gege entwickelte Zukunftsfonds, ein innovatives Modell zur Finanzierung von Energieeffizienzmaßnahmen und Projekten im Bereich erneuerbarer Energien, hat im Februar 2011 als eingetragene Genossenschaft seine operative Tätigkeit aufgenommen.
Hintergrund: Die viel geforderte Energiewende - die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien, die Umsetzung von Energieeffizienz- und Energieeinsparmaßnahmen und die Abkehr von fossilen Brennstoffen - stellt eine der größten Herausforderungen dieses Jahrhunderts dar. Hierbei spielen nicht nur die negativen Auswirkungen der CO2-Emissionen auf das Klima eine Rolle, sondern ebenso die Tatsache, dass über kurz oder lang eine Verknappung fossiler Brennstoffe droht. Die erforderlichen Technologien, um eine Energiewende erfolgreich zu realisieren, sind bereits erprobt, werden jedoch in der Praxis in einem zu geringen Maße angewandt. An dieser Stelle setzt der Zukunftsfonds an: Er reduziert das Problem von Informationsdefiziten, mangelnder Organisation und fehlenden Kapitals.
Die Empfänger der Mittel erwirtschaften die Leistungen für Zinszahlungen und Kapitalrückführungen sowie die anfallenden Kosten für den Zukunftsfonds aus den erzielten Einsparungen. Die Amortisationszeiten der Investitionen liegen im Durchschnitt bei 1-10 Jahren. Dabei gewinnen nicht nur Investoren und Mittelempfänger. Zusätzlich ergeben sich viele gesamtwirtschaftliche Vorteile für den Arbeitsmarkt, die konjunkturelle Entwicklung und die Haushalte der öffentlichen Hand. Ein wahr gewordener Traum für Ökonomen und Ökologen gleichermaßen, der sowohl in Ländern als auch in Kommunen absolut nutzenstiftend umgesetzt werden kann.