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Die Deutsche Initiative Gesunde Digitalisierung (DIGD) des B.A.U.M.-Mitglieds GetYourWings gGmbH stärkt mit einem spezifischen Weiterbildungsangebot Zukunftskompetenzen und setzt sich insbesondere mit seiner E-Learning Plattform für lebenslanges Lernen in einer digitalisierten Welt ein. In einer kleinen Serie gibt Geschäftsführerin Dr. Anabel Ternès von Hattburg wertvolle Tipps. Teil 3: Lebenslanges Lernen.

In einer Zeit, in der viele Bereiche im Unternehmen Flexibilität, Auseinandersetzen mit Neuerungen und eine Zunahme an Geschwindigkeit verlangen, ist lebenslanges Lernen elementar für die Vorbereitung auf bevorstehende Veränderungen. Die Weiterentwicklung aller Mitarbeiter ist eine der wichtigsten Führungsaufgaben. Das Gute an den Lernmöglichkeiten: Noch nie war Lernen so vielfältig, günstig, flexibel und umfassend möglich. Es muss gar kein unternehmenseigenes E-Learning-System geben. Das Schwierige ist eher, bei der Vielfalt und Menge die beste Qualität und die passende Methode für jeden Einzelnen zu finden.

Anne erinnert sich gut. Vor ein paar Wochen gab es ein Treffen aller Führungskräfte der obersten Leitungsebene. Es ging um Mitarbeiterführung und Budgets. Warum er so viel für seine Mitarbeiterentwicklung ausgebe, das rentiere sich doch gar nicht, wurde ihr Kollege Thomas gefragt. Die älteren Mitarbeiter wären doch sowieso bald in Rente. Und die Jungen, da wisse man doch, blieben heutzutage nicht länger als ein bis zwei Jahre. Da hätte man gerade viel Geld in Weiterbildung investiert und dann würden sie gehen. Thomas entgegnete, die Bleibebilanz sei bei seinem Team überdurchschnittlich hoch und es sei auch keine Lösung, die Mitarbeiterförderung zu kürzen. Denn es ist weit sinnvoller, jederzeit in Mitarbeiter zu investieren, auch wenn man nicht weiß, wie lange sie bleiben, als mit Mitarbeitern zu arbeiten, denen aktuell notwendiges Wissen und Orientierung fehlen, weil sie keine Weiterbildung bekommen.

Weiterbildung sollte mit einer Strategie und strukturiert umgesetzt werden, und zwar für alle Teammitglieder. Ein transparenter immer an die aktuelle Entwicklung angepasster Karriereplan hilft dabei, engagierte Mitarbeiter jeden Alters zu motivieren, indem sie Chancen für ihre Potenzialentwicklung sehen. Durch ihre beständige Weiterbildung können sie einfacher neue Rollen und Aufgabenbereiche übernehmen, wenn sich ihr Unternehmen weiterentwickelt.

Tipps:

  • Nicht jeder Mitarbeiter versteht lebenslanges Lernen. Führen Sie Ihre Mitarbeiter erst einmal an dieses Thema heran, an Lernmethoden und die Attraktivität von Lernen an sich. Nicht nur, dass man damit Alterserkrankungen vorbeugen kann. Vielmehr hält Lernen jung, fit und hilft, sich in der digitalen Welt orientieren zu können. Mit lebenslangem Lernen verpassen Sie nicht den Anschluss an das, was sich durch die Digitalisierung im Alltag, in der Gesellschaft und in der Welt insgesamt verändert. 

  • Lebenslanges Lernen sollte ein Recht für alle Mitarbeiter sein. Nicht nur für die, die umschulen müssen, oder für Berufseinsteiger. Auch Mitarbeiter, die kurz vor der Rente stehen, sollten alle Lernangebote in einem Unternehmen nutzen dürfen. Das ist Ihnen zu teuer? Neben dem Faktor, dass Sie damit den oft langgedienten Mitarbeitern etwas Gutes tun, können auch ehemalige Mitarbeiter gute Unternehmensbotschafter sein.
  • Sie denken, ein Investment in lebenslanges Lernen für Mitarbeiter rentiere sich nicht für die Jungen, die nach 1-2 Jahren durchschnittlich das Unternehmen verlassen? Neben dem gleichen Effekt, der für die langgedienten Mitarbeiter gilt, Botschafter für das Unternehmen zu sein, gilt hier noch ein weiteres Argument: Auch wenn ein Mitarbeiter nur 1-2 Jahre in einem Unternehmen bleibt. Es wäre gut, wenn er diese 1-2 Jahre das Unternehmen bestmöglich voranbringt. Und das kann ein Lernprogramm gut unterstützen.
Dr. Anabel Ternès von Hattburg ist Gründerin und Geschäftsführerin der GetYourWings gGmbH.





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