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ALEXANDER HOFMANN - WIEGEL-GRUPPE

Pressebild zum Download (© Wofram Murr, Photofabrik) | Porträt als PDF

 

Alexander Hofmann, Jahrgang 1962, ist Verwaltungsrat und Gesellschafter der Wiegel Gruppe aus Nürnberg, einer Unternehmensgruppe mit Schwerpunkt auf metallischem Korrosionsschutz.

Nach demStudium des Wirtschaftsingenieurwesens an der TU Darmstadt stieg Alexander Hofmann 1987 in das Familienunternehmen ein. Ab 1990 war er Mitglied der dreiköpfigen Geschäftsführung. Seit 2008 ist er nach organisatorischer Weiterentwicklung des Unternehmens gemeinsam mit seinem Bruder Michael Hofmann Verwaltungsrat.

Von Beginn an galt das Interesse Alexander Hofmanns den Themen Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung. "Ich bin überzeugt davon und habe die Erfahrung gemacht, dass damit langfristig gleichzeitig globale Verbesserungen (Ökologie, Soziales) und erfolgreiche Unternehmensentwicklung (Ökonomie) erzielt werden", begründet er sein Engagement. Er setzt bei Wiegel auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung, auf Innovation sowie werte- und mitarbeiterorientierte Führungsentwicklung.

Damit ist Wiegel Vorreiter seiner Branche. Das Unternehmen verfügt seit 1998 über ein integriertes Managementsystem einschließlich eines Umweltmanagementsystems und ist seit 2014 EMAS-zertifiziert.

Alexander Hofmann entwickelte mit seinem Team Ende der 80er Jahre in einem Pilotprojekt mit dem Landesamt für Umweltschutz in München einen völlig neuen Anlagentyp einer Feuerverzinkerei mit komplett eingehauster Verzinkungs- und Vorbehandlungslinie. Dadurch gelang es, alle dringenden Luftreinigungsprobleme der damals stark umweltbelastenden Branche zu lösen. Diesen Weg permanenter Innovationen über alle technischen Bereiche der Feuerverzinkung (Prozesstechnik, Kreislaufwirtschaft, Ressourceneffizienz, Energieeffizienz) hat Alexander Hofmann über 30 Jahre lang konsequent fortgesetzt. So hat Wiegel beispielsweise seit 2001 die Vorbehandlungslinien aller neu gebauten Werke mit Luftwäschern ausgestattet. Die Restwärme der durch Erdgas beheizten Verzinkungsöfen kann durch ständige Weiterentwicklung und vollständige Optimierung heute zur Beheizung der Betriebsmedien und der Räume, zur Belüftung und Trocknung genutzt werden.

Die enormen Kosteneinsparungen aus Ressourceneffektivität, Abfallvermeidung, Circular Economy und Energieeffizienz ermöglichten in 33 Jahren die Errichtung von 33 neuen Betrieben aus eigener Kraft. So entstand eine Unternehmensgruppe, die in der Branche in Sachen Umweltschutz, Innovation, Technologie und Nachhaltigkeit führend ist. Alexander Hofmann setzt auch weiterhin auf Innovation und Technologie-Entwicklung. Diese wird seit langem schon jeweils frühestmöglich betrieblich ein- und umgesetzt; frühere Anlagengenerationen werden auf den heutigen Stand der Umwelttechnik gebracht, fast alle Anlagen sind bereits auf neuestem Stand. Die Umwelt- und Klima-Performance seines Unternehmens wird dadurch dauernd weiter verbessert.

Außer bei B.A.U.M. engagiert sich Alexander Hofmann im Verband für Nachhaltigkeits- und Umweltmanagement e.V. sowie in verschiedenen Branchenverbänden. Er ist stellvertretender Vorsitzender der Initiative Zink. Gemeinsam mit seiner Frau Iris Hofmann hat er die Stiftung in.media.vitae foundation begründet, die derzeit insbesondere das Umweltbildungsprojekt I.C.E. Climate Education des bekannten Expeditionsleiters und Klima-Botschafters Arved Fuchs unterstützt.

Alexander Hofmann erhielt mit Wiegel mehrere Auszeichnungen, darunter 1991 den Umweltpreis der Stadt Nürnberg, 1994 die Umweltmedaille des Freistaats Bayern, 2004 den Preis für "Gesundheit und sichere Umwelt" der Tschechischen Republik und 2017 den EMAS Award Deutschland.

Alexander Hofmann hat durch konsequentes Handeln im Unternehmen gezeigt, dass Klimaschutz ein Innovationstreiber ist. Damit ist er ein Vorbild für den industriellen Mittelstand. Für sein Engagement erhält er den B.A.U.M. | Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis 2020 in der Kategorie "Kleine und mittelständische Unternehmen".





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