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PRESSEMITTEILUNGEN 2021

B.A.U.M. e.V. ist Partner des Climate Transformation Summit 2021
Wirtschaft bringt Klimatransformation voran

Hamburg/Berlin, 9.6.2021 – Klimatransformation tut not! B.A.U.M. als Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften bringt sich in diesem Jahr rund um dieses wichtige Zukunftsthema mit Moderationen, Diskussionsbeiträgen und Best-Practice-Beispielen aktiv in den zweitägigen Kongress des Berliner Start-ups The Climate Choice ein. Unter anderem stellt B.A.U.M. seine Definition von Klimaneutralität vor, die dazu beitragen soll, den Begriff für die praktische Arbeit nutzbar zu machen, und Klarheit über die Verwendung des Begriffes schafft.

"Gemeinsam geht es besser – das gilt für das Thema Klimaschutz ganz besonders." So erklärt Yvonne Zwick, Vorsitzende, das Engagement von B.A.U.M. e.V. beim Climate Transformation Summit, der am 10. und 11.6.2021 als digitale Konferenz von The Climate Choice organisiert wird. Lara Obst, Mitgründerin des Berliner Start-ups, erwartet tiefgreifende Veränderungen: "Wir stehen heute vor der schnellsten und größten Transformation der Wirtschaft seit der Industrialisierung. Wir unterstützen Unternehmen dabei, ihre Klimatransformation durch starke CO2 Reduktion einfach und erfolgreich umzusetzen". B.A.U.M. und zahlreiche Akteurinnen und Akteure aus dem Netzwerk steuern ihre Erfahrungen zur Programmgestaltung bei.

B.A.U.M. gestaltet an den beiden Kongresstagen zwei Programmpunkte: Zum einen den Workshop "Betriebsabläufe klimakompatibel machen" am Donnerstag, 10.06., ab 16.30 Uhr mit Mike Hatert, Head of Renewables der First Climate Markets AG, und Karsten Miede, Leiter des Kompetenzcenters carbon neutral der VW Kraftwerk GmbH. Moderiert von Antonia Thiele, die bei B.A.U.M. das Projekt "Wirtschaft pro Klima" verantwortet, wird es hier darum gehen, wie der Automobilkonzern das Ziel, bis 2050 klimaneutral zu sein, ansteuert und umsetzt und dabei auch die Expertise von First Climate nutzt. Yvonne Zwick bringt die B.A.U.M.-Definition für Klimaneutralität ein, die den goldenen Mittelweg zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und Betriebspraxis sucht. Die zum Workshop Beitragenden eint das Interesse, der inflationären Benutzung des Begriffs "Klimaneutralität" mit Dialog und Aufklärung zu begegnen. Karsten Miede dazu: "Die größte Gefahr für das Klima ist die Anrechnung von 'eh schon da'-Maßnahmen ohne echte Zusätzlichkeit. Vielmehr gilt es, jetzt zu handeln und sich herausfordernde und messbare Ziele zu setzen!"

Am Freitag, 11.06., moderiert die B.A.U.M.-Vorsitzende Yvonne Zwick ab 15.30 Uhr den Fireside Chat "Digitalisierung und Umwelt", bei dem Valentina Daiber, Vorstandsmitglied der Télefonica Deutschland und Trägerin des B.A.U.M. | Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises 2020, mit Jan Dzulko, Geschäftsführer von Everphone, sowie Yasha Tarani, Mitgründer von The Climate Choice, sprechen. Dieses Abschlusspanel des Climate Summit widmet sich der Rolle der Digitalisierung hinsichtlich CO2-Messen, -Reduzieren und -Kompensieren – ein Thema, das nicht zuletzt dank einer aktuellen BITKOM-Studie in aller Munde ist, die die Infrastrukturfrage mit der Klimafrage verknüpft. Wie dieser Weg in Zukunft aussehen kann, erläutert Valentina Daiber: "Mit einer beschleunigten Digitalisierung hat Deutschland alle Chancen, seine Klimaziele zu erreichen." Télefonica hat im Mai mit dem Update des Responsible Business Plan den nächsten Schritt in der Transformation des Konzerns gemacht und etabliert darin unter anderem Nachhaltigkeit in der Lieferkette. everphone, ein Anbieter für Diensthandys und Refurbishment, hat die Verlängerung der Nutzungsdauer von Mobiltelefonen mit wirksamem Datenschutz verknüpft. Der Gastgeber und Mit-Initiator des Climate Summit Yasha Tarani wird für die Climate Choice Plattform sprechen und erklären, wie sie Unternehmen dabei unterstützt, ihre Klimaperformance zu erfassen und passgenaue Lösungen zu finden, nach klimarelevanten Kriterien zu evaluieren und digital zu sourcen.

B.A.U.M. als Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften bringt sich darüber hinaus breit ein. Weitere Partner und Aussteller des Climate Summit sind AfB gGmbH, Climate Partner, Envoria Financial Software Architects, First Climate Markets AG, Naturstrom AG, sustainabill.

Aus der Fördermitgliedschaft und den Gremien von B.A.U.M. e.V. sind Karol Gobcynski (IKEA), Yvonne Jamal (JARO Institut), Harald Rettich und Marlien Rubner (beide myclimate), Andreas Maslo (Verso), Thorsten Grantner (OmniCert, Mitglied des B.A.U.M.-Gesamtvorstands), Nils Giesen (abat) und Prof. Dr. Claudia Kemfert (DIW, Mitglied des Kuratoriums Wissenschaft von B.A.U.M. e.V.) zu Beiträgen eingeladen.

Weitere Informationen zum Programm und eine kurzfristige Anmeldemöglichkeit zum Climate Summit finden Sie unter Klima Transformation | Climate Transformation Summit 10.&11.06.2021 |Deutschland (climatesummit.de). Mitglieder von B.A.U.M. e.V. erhalten 50 % Rabatt auf den Teilnahmebeitrag (Rabattcode unter info@baumev.de oder 040/ 49 07 11 00).

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Preisverleihung des Wettbewerbs "Büro & Umwelt" auf Twitter
Wettbewerb "Büro & Umwelt" zeichnet Preisträger 2020 aus

Hamburg, 21.4.2021 – Ein ressourcenschonendes, energieeffizientes Verhalten im Büro sowie eine nachhaltige Arbeitsplatzgestaltung stehen im Zentrum des Wettbewerbs "Büro & Umwelt", den der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e.V. seit 2008 gemeinsam mit Partnern jährlich durchführt und weiterentwickelt. Die Preisverleihung fand heute aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation als Twitter-Event statt. Interessierte waren eingeladen, die "Preisverleihung" auf dem Twitter-Kanal @BAUMeV zu verfolgen, zu gratulieren, zu kommentieren und mit dem Hashtag #BüroundUmwelt zu retweeten, um das Engagement der Preisträger zu würdigen.

Ziel des Wettbewerbs – der unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltministerin Svenja Schulze steht – ist, ein Bewusstsein für die Umweltproblematik im Büro zu schaffen sowie diejenigen zu motivieren, die bereits auf Nachhaltigkeit im Büro setzen. Seit 2016 wird der Wettbewerb explizit als Wettbewerb für nachhaltige Beschaffung ausgelobt. Er richtet sich an Unternehmen aller Größenordnungen sowie an öffentliche Einrichtungen und Verwaltungen. Dabei zeigen die Teilnehmenden immer wieder beeindruckende Beispiele für die praktische Umsetzung nachhaltiger Arbeits- und Bürokonzepte.

"Wir gratulieren allen Unternehmen und Einrichtungen, die 2020 am Wettbewerb 'Büro & Umwelt' teilgenommen haben. Sie haben auch im 13. Wettbewerbsjahr wieder großes Engagement im Hinblick auf einen schonenden Umgang mit Ressourcen im Büroalltag bewiesen", so Projektleiter Dieter Brübach, stellvertretender Vorsitzender von B.A.U.M. e.V.

Die Erstplatzierten in den verschiedenen Wettbewerbskategorien sind 2020:

  • Alnatura Produktions- und Handels GmbH (Kategorie "Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden")
  • bb-net media GmbH (Kategorie "Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitenden")
  • Wbildung Akademie GmbH (vormals: ASB Akademie GmbH – Kategorie "Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitenden")
  • Labor für nachhaltige und nützliche Innovationen (SAI-Lab) an der Technischen Universität Berlin (Kategorie "Behörden, andere öffentliche Verwaltungsstellen und weitere Einrichtungen")
Auch 2021 sucht der Wettbewerb wieder die nachhaltigsten Büros Deutschlands

In diesem Jahr werden erstmals auch besondere "Konzepte für Nachhaltigkeit im Homeoffice" in einer Sonderkategorie bewertet. Gefördert wird der Wettbewerb durch das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt. Der Start des Wettbewerbs wird am 23.4.2021 ab 9.00 Uhr im Rahmen des B.A.U.M.-Unternehmenstreffs Nachhaltigkeit erfolgen, einer Online-Veranstaltungsreihe, die alle 14 Tage freitags Informationen, Erfahrungsaustausch und Networking zu verschiedenen Schwerpunktthemen per Zoom bietet.

Impuls-Referate:

  • "Der Wettbewerb Büro & Umwelt", Dieter Brübach (stv. Vorsitzender, B.A.U.M. e.V.)
  • "Die Vergabekriterien des Umweltzeichens Blauer Engel für Büropapiere", Almut Reichart (Umweltbundesamt)
  • "Homeoffice? Aber nachhaltig!", Martin Könneker (ASSMANN Büromöbel GmbH & Co. KG)

Die Anmeldung zu dieser Auftaktveranstaltung ist online unter www.buero-und-umwelt.de möglich. Hier finden sich auch alle Informationen rund um den Wettbewerb sowie die Möglichkeit zur Teilnahme.

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Wechsel an der Spitze von B.A.U.M. e.V.
Yvonne Zwick übernimmt Vorsitz des Netzwerks für nachhaltiges Wirtschaften

Hamburg, 11.1.2021 – Seit mehr als 30 Jahren setzt B.A.U.M. starke Akzente, wenn es um Umweltmanagement und nachhaltiges Wirtschaften geht. Professor Dr. Maximilian Gege, der das Unternehmensnetzwerk 1984 mit gegründet und maßgeblich aufgebaut hat, übergibt nun den Vorsitz an Yvonne Zwick. Sie hat sich beim Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung als Stellvertretende Generalsekretärin und vor allem durch den Aufbau des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) breite und große Anerkennung erworben.

"Nach 37 Jahren Vorstandsarbeit bei B.A.U.M. ist es nun an der Zeit, den Vorsitz abzugeben und den Generationenwechsel einzuleiten", erklärt Professor Dr. Maximilian Gege. "Wir haben erfreulicherweise mit Yvonne Zwick eine hervorragende Nachfolgerin gefunden, die mit viel Tatkraft und exzellentem Know-how B.A.U.M. in die Zukunft führen wird."

Yvonne Zwick geht die neue Aufgabe mit viel Energie an: "Maximilian Gege hat B.A.U.M. geprägt wie kein Zweiter. Für Unternehmen und Politik hat er B.A.U.M. über viele Jahre als zuverlässigen, konstruktiven Partner profiliert. Daran knüpfe ich gerne an!"

Die Diplom-Theologin durchlief ab 2004 verschiedene Positionen in der Geschäftsstelle des Rats für Nachhaltige Entwicklung. Zuletzt war sie dort Stellvertretende Generalsekretärin und Leiterin des Büros Deutscher Nachhaltigkeitskodex. "Ich freue mich, nun die Anwaltschaft für nachhaltig wirtschaftende Unternehmen zu übernehmen – mit allem, was dazu gehört", kommentiert Zwick ihren Wechsel auf die Seite der Wirtschaft. "Ich freue mich auf die Arbeit mit den Gremien und unseren Mitgliedern. Ich werde mich entschieden für Rahmenbedingungen einsetzen, die nachhaltiges Wirtschaften belohnen, und weiter nach den Elementen für einen Smart Mix eines wirkungsvollen Ordnungsrahmens suchen. Unsere Mitglieder will ich im politischen Berlin und auf internationalem Parkett gut vertreten, mit guter inhaltlicher Arbeit neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter sowie Mitglieder gewinnen. Wir werden uns gemeinsam mit unseren Mitgliedern dafür einsetzen, dass professionelles nachhaltiges Wirtschaften mit belastbaren positiven Wirkungen entscheidende Wettbewerbsvorteile bringt."

Die neue B.A.U.M.-Vorsitzende bringt insbesondere Expertise bei den Themen Berichterstattung, Sustainable Finance und Accounting mit. Einen programmatischen Schwerpunkt sieht sie in deren konstruktiver Verknüpfung – um den Berichtsaufwand für Unternehmen zu senken und gleichzeitig die Marktrelevanz der Berichterstattung zu erhöhen. Ihr Interesse gilt dem Funktionieren der Märkte, wie sie strukturell nachhaltige Entwicklung verhindern oder mittels Anreizstrukturen entfesseln können. Auch klassische Themen des Umweltmanagements stehen auf der Agenda, beispielsweise die Frage, was Klimaneutralität in der betrieblichen Praxis konkret bedeutet und unter welchen Voraussetzungen sich davon wirklich sprechen lässt. B.A.U.M. kann mit seiner Expertise sehr gute Impulse und profundes Orientierungswissen beisteuern.

Professor Dr. Maximilian Gege wird die Arbeit von B.A.U.M. als Ehrenvorsitzender weiterhin begleiten und u.a. dazu beitragen, das von ihm entwickelte Konzept eines Zukunfts- und Klimaplans voranzutreiben, um privates Geld für ein Post-Corona-Konjunkturprogramm bereitzustellen. Die erfolgreiche Fortentwicklung des von Gege in Kooperation mit der GLS Bank und der Green Growth Futura auf den Markt gebrachten B.A.U.M. Fair Future Fonds sowie die Arbeit seiner Stiftung "Chancen für Kinder", die weltweit Kinderbildungsprojekte fördert, sprechen dafür, dass der Ruhestand des engagierten Nachhaltigkeitsexperten noch einige spannende Aufgaben bereithält.

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Pressebild Yvonne Zwick | Pressebild Prof. Dr. Maximilian Gege

 


PRESSEMITTEILUNGEN 2020

Vorbilder bei Klima- und Ressourcenschutz
Unternehmens-Netzwerk verleiht Nachhaltigkeitspreis

Hamburg, 25.9.2020 – Bei der Verleihung des B.A.U.M. | Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises, die aus der Hamburger Hafencity per Livestream übertragen wurde, ging es um vorbildliches Engagement für Klima- und Ressourcenschutz und um die Potenziale der Digitalisierung für Nachhaltigkeit.

Bundesumweltministern Svenja Schulze betonte in ihrer Videobotschaft zur Preisverleihung die Bedeutung von Vorbildern: "Um das Ziel der Klimaneutralität zu verwirklichen, braucht es engagierte Unternehmen und Privatpersonen, die sich dem Klima- und Ressourcenschutz verschreiben, die demonstrieren, dass dieser in der Praxis funktioniert, dass Wirtschaft und Gesellschaft davon profitieren." In diesem Zusammenhang würdigte sie das Engagement der Preisträgerinnen und Preisträger: "Diesen Beweis erbringen Sie in Ihren Unternehmen, für diesen Rückenwind danke ich Ihnen."

Auch der B.A.U.M.-Vorsitzende Prof. Dr. Maximilian Gege wies auf die Verdienste der Preisträgerinnen und Preisträger um Klima- und Ressourcenschutz hin und mahnte zugleich: "Als Gesellschaft insgesamt haben wir bereits viel Zeit verloren bei der zwingend notwendigen Transformation zur Nachhaltigkeit. Die drei fundamentalen Ziele sind: De-Karbonisierung, De-Materialisierung, Re-Naturierung. Die heute hier Ausgezeichneten sind auf diesem Weg schon erhebliche Schritte gegangen – einige Unternehmen sind sogar schon klimaneutral. Sie zeigen aber auch die enormen zusätzlichen Chancen von Klima- und Ressourcenschutz: Reduzierung von Kosten, mehr Innovation, positive Auswirkungen auf die Belegschaft und das Umfeld."

Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan hob besonders die Rolle von B.A.U.M. hervor: "B.A.U.M. e. V. ist für das Umweltengagement von Unternehmen ein wichtiger – vielleicht der wichtige – Vorreiter gewesen, ohne den unsere Diskussion nicht an den Punkt gekommen wäre, an dem sie heute steht. B.A.U.M. ist und bleibt eine Instanz und für mich ein wichtiger Gesprächspartner."

Neben dem Engagement der diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger stand das Thema "Nachhaltigkeit und Digitalisierung" im Fokus der Veranstaltung, die per Livestream übertragen wurde. Dazu diskutierten Claudia Brasse, Group Director Sustainability bei WILO, und Carl-Ernst Müller, Koordinator von nachhaltig.digital, dem Gemeinschaftsprojekt von B.A.U.M. und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), mit dem Publikum. Besonderes Interesse galt der Frage, wie sich eine Digitalisierungsstrategie in Unternehmen zugunsten von Nachhaltigkeit nutzbar machen lässt.

Der B.A.U.M. | Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis 2020 geht an:

Kategorie "Großunternehmen"

  • Valentina Daiber, Telefónica Deutschland Holding AG

Kategorie "Kleine und mittelständische Unternehmen"

  • Christian Faggin, Alpensped GmbH Internationale Logistik
  • Lothar Hartmann, memo AG
  • Alexander Hofmann, Wiegel-Gruppe
  • Patricia Siebel, edding AG

Kategorie "Wissenschaft"

  • Prof. Dr. Maja Göpel, Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU)
  • Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald, Schweisfurth Stiftung

Kategorie "Digitalisierung"

  • Uta Mühleis, RESET – Digital for Good
Programm der Preisverleihungs-Veranstaltung: https://www.baumev.de/Umweltpreis.html
Weitere Informationen und Bildmaterial: https://www.baumev.de/preistraeger_2020.html

Hashtags: #BAUMPreis20, #SogehtNachhaltigkeit

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Auch im Büro auf Nachhaltigkeit setzen
Gewinner des Wettbewerbs "Büro & Umwelt" 2020 stehen fest

Hamburg, 21.7.2020 – Ressourcenschonendes Verhalten im Büroalltag und die Beachtung von Umweltaspekten bei der Büroartikelbeschaffung sind von großer Bedeutung. Mit dem Wettbewerb "Büro & Umwelt" zeichnet B.A.U.M. Vorreiter aus und macht so auf dieses wichtige Thema aufmerksam. Schirmherrin des Wettbewerbs ist Bundesumweltministerin Svenja Schulze.

Ab Ende Januar konnten sich Unternehmen und Einrichtungen jeglicher Art und Größe auf www.buero-und-umwelt.de um den Titel des nachhaltigsten Büros Deutschlands bewerben. Aus den vielen exzellenten Einsendungen hat die Jury, der Fachleute für Umwelt und Beschaffung sowie Redakteurinnen und Redakteure von PBS-Fachmagazinen angehören, in fünf Wettbewerbskategorien folgende Gewinner ausgewählt:

Kategorie "Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitenden"

  1. ASB Akademie GmbH (Fischbachtal)
  2. Hofstetter FM+Beratung (Truchtlaching)
  3. Büro-/EDV-Dienstleistungen Inh. Margit Fritz (Fernwald)

Kategorie "Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitenden"

  1. bb-net media GmbH (Schweinfurt)
  2. Bauverein der Elbgemeinden eG (Hamburg)
  3. bremenports GmbH & Co. KG (Bremen)

Kategorie "Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden"

  1. Alnatura Produktions- und Handels GmbH (Darmstadt)
  2. Provinzial Rheinland Versicherungen (Düsseldorf)
  3. Konzept-e für Bildung und Soziales GmbH (Stuttgart)

Kategorie "Behörden, andere öffentliche Verwaltungsstellen und weitere Einrichtungen"

  1. Labor für nachhaltige und nützliche Innovationen (SAI-LAB) an der TU Berlin (Berlin)
  2. Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST) (Heidelberg)

In der Kategorie "Kommunen" erhält die Stadt Lahr/Schwarzwald eine besondere Anerkennung. Vielen weiteren Unternehmen und Einrichtungen werden Auszeichnungs- und Anerkennungsurkunden zugesprochen.

"Wir gratulieren allen Unternehmen und Einrichtungen, die 2020 am Wettbewerb 'Büro & Umwelt' teilgenommen haben. Sie haben auch im 13. Wettbewerbsjahr wieder großes Engagement im Hinblick auf einen schonenden Umgang mit Ressourcen im Büroalltag bewiesen", so Projektleiter Dieter Brübach, Mitglied des Vorstands von B.A.U.M. e.V.

Der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e.V. organisiert gemeinsam mit vielen Partnern seit 2008 jährlich den Wettbewerb "Büro & Umwelt". Ziel ist, ein Bewusstsein für die Umweltproblematik im Büro zu schaffen sowie diejenigen zu motivieren, die bereits auf Nachhaltigkeit im Büro setzen.

Die Preisverleihung für den Wettbewerb 2020, der unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltministerin Svenja Schulze steht, findet am 2. Februar 2021 im Rahmen des Sustainable Office Day auf der Messe paperworld in Frankfurt a. M. statt.

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Nachhaltigkeit macht Unternehmen zukunftsfähig
B.A.U.M.-Preisträgerinnen und -Preisträger engagieren sich für enkeltaugliches Wirtschaften

Hamburg, 23.6.2020 – Deutsche Unternehmen stärken und zukunftsfähig machen – dieses Ziel wird derzeit überall beschworen. B.A.U.M. zeichnet mit seinem Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis in den Kategorien Großunternehmen, Mittelstand, Digitalisierung und Wissenschaft Menschen aus, die zeigen, wie es geht: Sie setzen konsequent auf Nachhaltigkeit.

"Klima- und Ressourcenschutz, Energieeffizienz, Orientierung an den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen – alles was nachhaltiges Wirtschaften ausmacht, macht Unternehmen wettbewerbs- und zukunftsfähig. Daher ist es richtig, dass wir bei der Bewältigung der Corona-Folgen unser Handeln jetzt politisch und ökonomisch konsequent an Nachhaltigkeit ausrichten", betont der B.A.U.M.-Vorsitzende Prof. Dr. Maximilian Gege, der zugleich Vorsitzender der Jury des B.A.U.M. | Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises ist. "Die Persönlichkeiten, die wir auszeichnen, beweisen durch ihr jahrelanges erfolgreiches Engagement, dass dies der richtige Weg ist."

 

Aus zahlreichen Vorschlägen hat die Jury zur diesjährigen Auszeichnung folgende Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt:

Kategorie "Großunternehmen"

  • Valentina Daiber, Telefónica Deutschland Holding AG

Kategorie "Kleine und mittelständische Unternehmen"

  • Christian Faggin, Alpensped GmbH Internationale Logistik
  • Lothar Hartmann, memo AG
  • Alexander Hofmann, Wiegel-Gruppe
  • Patricia Siebel, edding AG

Kategorie "Wissenschaft"

  • Prof. Dr. Maja Göpel, Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU)
  • Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald, Schweisfurth Stiftung

Kategorie "Digitalisierung"

  • Uta Mühleis, RESET – Digital for Good

"Mit dem B.A.U.M. | Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis zeichnet B.A.U.M. seit 1993 ganz bewusst engagierte Einzelpersonen und nicht Organisationen aus", erläutert B.A.U.M.-Vorstand Martin Oldeland. "Uns ist wichtig, vor allem die Arbeit derer, die Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Gesellschaft vorantreiben, auszuzeichnen. Solche Vorbilder sind heute nötiger denn je."

Die Verleihung des B.A.U.M. | Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises 2020 findet am 25.September im Rahmen des ExtremWetterKongresses in Hamburg statt. Die Verleihung kann auch online verfolgt werden.

 

Porträts der Preisträgerinnen und Preisträger sowie Bildmaterial:
https://www.baumev.de/preistraeger_2020.html

Weitere Informationen zur Preisverleihungs-Veranstaltung:
https://www.baumev.de/Umweltpreis.html

Hashtags:#BAUMPreis20, #SogehtNachhaltigkeit


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B.A.U.M. kritisiert: Keine innovativen Finanzierungsvorschläge in der Studie des Umweltministeriums für die Wiederaufbauphase nach Corona
Aktuelle Studie zu sozial-ökologischen Impulsen für die Konjunkturpolitik setzt nur auf weitere Staatsverschuldung

Hamburg, 26.5.2020 – B.A.U.M., das Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften, schlägt für die Wiederaufbauphase nach Corona ein Finanzierungskonzept vor, das in einer Doppelstrategie ein zukunftsfähiges, nachhaltiges Konjunkturprogramm mit der Stärkung der privaten Altersvorsorge verbindet. Es kommt ohne weitere Staatsverschuldung aus und basiert stattdessen auf der Aktivierung von Privatkapital.

Konjunkturmaßnahmen zur Erholung der Wirtschaft im Zuge der Coronakrise können so gestaltet werden, dass sie zugleich dem Klimaschutz dienen. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer Studie, die das Bundesumweltministerium bei vier Wirtschaftsforschungsinstituten in Auftrag gegeben hat. "Investitionen in den Klimaschutz gehören Ökonomen zufolge zu den wirksamsten Konjunkturimpulsen überhaupt", so Bundesumweltministerin Svenja Schulze bei der Vorstellung der Studie.

"B.A.U.M. unterstützt die wichtige und sehr gut gemachte Studie im Auftrage des BMU. Jedoch vermissen wir wieder einmal Vorschläge für wirklich innovative Finanzierungsmöglichkeiten jenseits zusätzlicher klassischer Staatsverschuldung", kommentiert der B.A.U.M.-Vorsitzende Prof. Dr. Maximilian Gege.

Gege schlägt einen ZUKUNFTS- und KLIMAPLAN für Deutschland und Europa vor: "Es geht um einen nachhaltigen ökologischen Wandel, der Menschen, Umwelt und Wirtschaft eine erfolgreiche nachhaltige Entwicklung ermöglicht – finanziert mit privatem Kapital von Bürgern, die mit den Zinseinnahmen auch aktiv etwas für ihre Altersvorsorge tun können."

Das nachhaltige Konjunkturprogramm von B.A.U.M. enthält innovative Konzepte für Wiederaufbau, Transformation und Stärkung der Resilienz von Wirtschaft und Gesellschaft nach Corona. Es basiert auf Privatkapital von Bürgerinnen und Bürgern und verbindet in einer Doppelstrategie ein nachhaltiges Konjunkturprogramm mit der Stärkung der privaten Altersvorsorge. Über 2.500 Milliarden Euro liegen derzeit unverzinst und nicht nachhaltig eingesetzt auf deutschen Spar- und Festgeldkonten; auf europäischen Konten liegt ein Vielfaches dieser Summe. Das Ziel muss nach Berechnungen von B.A.U.M. sein, rund 8 % dieses Kapitals zu aktivieren. Dann stünden weitere 200 Mrd. Euro für ein Konjunkturprogramm zur Verfügung.

"Die Aktivierung von Privatkapital für ein zukunftsfähiges, nachhaltiges Konjunkturprogramm entlastet auch den Staatshaushalt. Weniger Verschuldung plus ein Mehr an Steuereinnahmen sowie viele neue Arbeitsplätze durch Investitionen in Klimaschutz", beschreibt B.A.U.M.-Vorstand Martin Oldeland die Vorteile des Konzepts.

Kurzkonzept des ZUKUNFTS- und KLIMAPLAN

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ZUKUNFTS- und KLIMAPLAN aus Privatkapital für den Wiederaufbau nach Corona
B.A.U.M. flankiert mit Zukunftskonzept die Forderungen nach einem Konjunkturprogramm und Klimaschutz in der Wiederaufbauphase nach Corona - Active4Future

 

Hamburg, 4. Mai 2020 – B.A.U.M. schlägt ein nachhaltiges Konjunkturprogramm mit innovativen Konzepten für den Wiederaufbau, Transformation und Stärkung der Resilienz von Wirtschaft und Gesellschaft nach Corona vor. Dieses Programm unterstützt auch die Forderung des Petersberger Klimadialogs vom 28.4.2020 mit der klaren Aussage von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel für einen „klimafreundlichen Neustart".

"Für die Wiederaufbauphase nach Corona gilt es, jetzt die Weichen auch klimapolitisch richtig zu stellen und innovative nachhaltig wirksame Konzepte zu diskutieren", begründet der B.A.U.M.-Vorsitzende Prof. Dr. Maximilian Gege den Vorschlag des ZUKUNFTS- und KLIMAPLANS für Deutschland und Europa.

Zukunftsfähigkeit stärken durch Nachhaltigkeit und Klimaschutz
Das Wirtschaftssystem und die Unternehmen müssen in ihrer Funktionsfähigkeit erhalten aber auch weiter entwickelt werden. Die Aspekte des Nachhaltigen Wirtschaftens inkl. Klimaschutz, Energiewende, nachhaltiger Mobilität und Biodiversität etc. bieten gerade hierfür Erfolgsfaktoren für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit, die es konsequent zu nutzen und zu fördern gilt. Für eine nachhaltige Entwicklung ebenso bedeutsam ist eine Orientierung an den gemeinsam vereinbarten 17 Entwicklungszielen (SDG) der Vereinten Nationen als Leitlinie des Handelns. Der Klimaschutz muss wieder höchste Priorität bekommen.

Der neue Ansatz - Aktivierung von Privatkapital für Wiederaufbau statt weitere Staatsverschuldung

Die aktuellen Forderungen vieler Verbände, Organisation und Unternehmen nach einer Beibehaltung und Ausbau des Klimaschutzes werden von B.A.U.M. mit einem konkreten Programm, basierend auf privatem Kapital und ohne weitere Staatsverschuldung oder Steuergeldern flankiert. Dazu hat B.A.U.M. ein umfassendes, innovatives Konzept für ein NACHHALTIGES Konjunkturprogramm auf der Basis eines Zukunfts-/ Klimaplanes für Deutschland und Europa erarbeitet. Dieses Programm berücksichtigt, dass der finanzielle Rahmen der Staaten nicht unbegrenzt ist, die Verschuldungsquote aufgrund der jetzt erforderlichen Unterstützungsmaßnahmen sowieso massiv steigt und kurz-/ mittelfristig wohl kaum getilgt werden kann. Aktuell wird alleine für Deutschland mit einem Steuerminus von 82 Mrd. Euro gerechnet, die Verschuldung wird max. um 356 Mrd. Euro zunehmen und der IWF rechnet erst ab 2022 wieder mit einer wirtschaftlichen Erholung. Für die EU-Staaten zeichnen sich ebenfalls dramatische Entwicklungen ab und die EU steht vor zentralen Herausforderungen.

Die Mittelherkunft und die Verzinsung

Über 2.500 Milliarden Euro liegen derzeit unverzinst und nicht nachhaltig eingesetzt auf deutschen Spar-/ Festgeldkonten, auf europäischen Konten ein Vielfaches dieser Summe. Die Sparer verlieren durch die Inflationsrate Jahr für Jahr ihr Erspartes und sorgen mit dieser Anlage weder für eine gezielte und so wichtige Altersvorsorge noch für einen Vermögensaufbau. Umfragen und Studien zeigen aber, dass gerade die Angst vor Altersarmut besonders hoch ist, aber langfristiges Anlegen in Unternehmensbeteiligungen über erfolgreiche Fonds, vor allem in Deutschland viel zu wenig praktiziert wird, meist aus Unkenntnis der wirtschaftlichen Zusammenhänge. In einem Zeitraum von 100 Jahren, so belegen Studien, konnten durchschnittlich Renditen von 6-8% jährlich erzielt werden, die wichtige Beiträge für die Altersvorsorge und Vermögensbildung ermöglichen würden. Bereits mit einem bescheidenen Anteil von z.B. 8% = 200 Milliarden Euro in Deutschland und wenigen Prozent des Sparkapitals in der EU = 800 Milliarden Euro könnte ein umfassendes nachhaltiges Konjunkturprogramm in Deutschland und Europa gestartet werden. Die freiwilligen Anleger könnten einen Zinsertrag von 2-4% vereinnahmen, der aus den massiven Kostenreduzierungen durch den verstärkten Einsatz von Erneuerbaren Energien sowie Energie-Ressourcen-Effizienz-Maßnahmen u.v.a. refinanziert werden könnte. „Es geht um einen nachhaltigen ökologischen Wandel, der Menschen, Umwelt und Wirtschaft eine erfolgreiche nachhaltige Entwicklung ermöglicht, finanziert mit privatem Kapital von Bürgern die mit den Zinseinnahmen auch aktiv etwas für ihre Altersvorsorge tun können", so Maximilian Gege zum Ziel des Zukunftsfonds. Die EU-Ratspräsidentschaft ab Juli 2020 gibt Deutschland die große Chance, hier erfolgreich aktiv zu werden.

Erfahrungswissen zeigt den Wert Nachhaltigen Wirtschaftens für die Zukunftsfähigkeit

Aus über 35 Jahre Erfahrungen des B.A.U.M.-Netzwerkes belegen zahlreiche erfolgreiche Best-Practice-Beispiele aus Unternehmen die Vorteile Nachhaltigen Wirtschaftens. Es werden Risiken und Kosten reduziert, die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit verbessert und es trägt massiv zum Klima- und Ressourcenschutz bei. Gleichzeitig werden neue zukunftsweisende Arbeitsplätze geschaffen. Zudem erhält der Staat zusätzliche Steuereinnahmen. Konkrete Beispiele werden in dem Konzept in Fülle präsentiert.

Praxisbeispiel Erneuerung von Heizungsanlagen

Beispielsweise könnten alleine in Deutschland in einem 10-Jahresprogramm über 10 Millionen veraltete und ineffiziente Heizanlagen durch moderne und EE-unterstützte Anlagen ausgetauscht werden. Einschließlich dem Hydraulischen Abgleich und dem zusätzlichen Einsatz energiesparender Pumpen etc. wäre ein jährlicher Umsatz von geschätzt 10 Milliarden Euro möglich (1 Mio. Anlage p.a. * durchschnittlich 10.000 € Investition). Damit verbunden allein eine Mehrwert-Steuer-Einnahme von 1,9 Milliarden Euro p.a. und weiteren Steuereinnahmen durch höhere Umsätze und Erträge in Industrie und Handwerk/ Dienstleistung. Bei einer durchschnittlichen CO2-Reduktion von 3-4 Tonnen ergäbe sich alleine durch diese Maßnahme ein CO2-Reduktionsbeitrag von 30-40 Millionen Tonnen.

Das Kurzkonzept als Download

Das Langkonzept als Donwload

Die Pressemitteilung als Download


B.A.U.M. unterzeichnet offenen Brief an die Bundesregierung
Über 180 Organisationen und Unternehmen fordern Klima-Konjunkturpaket

Hamburg, 21.04.2020. In einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel und die zuständigen Ministerinnen und Minister fordern über 180 Organisationen und Unternehmen ein Klima-Konjunkturpaket zur wirtschaftlichen Wiederbelebung nach der Coronakrise, dass im Einklang mit den Klima- und Energiezielen steht.

Das breite Bündnis aus Umweltorganisationen, Wirtschaftsverbänden, Verbraucherschützern und Unternehmen betont in dem Schreiben: „Die anstehenden politischen Entscheidungen zur wirtschaftlichen Wiederbelebung und Erholung müssen (…) die anderen großen Herausforderungen unserer Zeit mit adressieren und uns widerstandsfähiger gegen andere Krisen machen. Investitionen in eine CO2-arme, nachhaltige Infrastruktur und Klimaschutzlösungen sind zudem ein wirksamer und effektiver Konjunkturmotor."

Konkret rufen die Unterzeichnenden die Bundesregierung dazu auf, „unbedingt an den Klimazielen festzuhalten", um Planungssicherheit für wichtige Investitionen in die Energiewende zu schaffen und mit „Konjunkturinvestitionen die Krisenfestigkeit der deutschen und europäischen Wirtschaft zu stärken". Dies solle aus Sicht der Unterzeichner auch im Rahmen des europäischen Green Deals geschehen. Konkret fordern die Organisationen und Unternehmen „die notwendigen staatlichen Investitionen und Investitionshilfen für eine schnelle wirtschaftliche Erholung zu beschließen, inklusive Anreizprogrammen für Energieeffizienz, erneuerbaren Strom, Wärme und Kälte, klimafreundliche Mobilität, klimaneutrale Gebäude und hocheffiziente Industrieprozesse".

Hier können Sie den vollständigen Brief herunterladen.

 


"Büro & Umwelt" Wettbewerb 2020
Beispiele für die Beschaffung nachhaltiger Büroprodukte gesucht
 
Hamburg,06.04.2020– Unternehmen und andere Einrichtungen können beim Wettbewerb "Büro & Umwelt" jetzt beweisen, wie vorbildlich Sie bei der Beschaffung nachhaltiger Büroprodukte sind. Bis zum 31. Mai ist die Teilnahme möglich.

Rund 18 Millionen Menschen arbeiten in Deutschland an Büroarbeitsplätzen – insgesamt sind die Umweltbelastungen enorm. Laut einer neuen Umfrage von Viking gibt es nur in jedem dritten Unternehmen ein Abfallentsorgungssystem. 84 %der Arbeitnehmer finden, dass ihr Arbeitgeber mehr für den Umweltschutz tun sollte. Das gelingt, wenn der Büroalltag nachhaltiger gestaltet wird.


Aus diesem Grund organisiert B.A.U.M.e.V. gemeinsam mit vielen Partnern seit 2008 jährlich den Wettbewerb "Büro & Umwelt"Ziel istein Bewusstsein für die Umweltproblematik im Büro zu schaffen sowie diejenigen zu motivieren, die bereits auf Nachhaltigkeit im Büro setzen.


Der Wettbewerb "Büro & Umwelt" 2020 wurde Ende Januar gestartet. Unternehmen und Einrichtungen jeglicher Größe und Art sind eingeladen, sich in einer der fünf Kategorien auf www.buero-und-umwelt.de  um den Titel des nachhaltigsten Büros Deutschlands zu bewerben. Schirmherrin des Wettbewerbs ist Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Der online auszufüllende Fragebogen dient gleichzeitig als Checkliste möglicher Maßnahmen.

 

Weitere Hinweise für Medien:

 

Unter www.buero-und-umwelt.de finden Sie

• diverse Webbanner zur Verbreitung
• Logo des Wettbewerbs
• Foto der Preisträger vom Wettbewerb 2019

 

 Pressemitteilung als PDF


Wirtschaft pro Klima startet in Baden-Württemberg
Das Projekt zeigt erfolgreiche Beispiele für Klimaschutz in Unternehmen

14.02.2020 - Freiburg. Der Baden-Württembergische Umweltminister Franz Untersteller startete heute gemeinsam mit dem Unternehmensnetzwerk für nachhaltiges Wirtschaften B.A.U.M. die Initiative Wirtschaft pro Klimain Baden-Württemberg.

Klimaschutz wird eines der zentralen Themen im Jahr 2020 und darüber hinaus sein. Der Handlungsdruck steigt auch für Unternehmen. Trotz der vielen Bilder über Extremwetterereignisse und Klimaschäden gilt es zu zeigen, was getan werden kann und vor allem, was schon erfolgreich getan wird. Wer sind die erfolgreichen Klimaschutzakteure der Wirtschaft? Warum sind sie im Klimaschutz aktiv und wie setzen sie Klimaschutz praktisch um? Woran können sich andere Unternehmen orientieren, die sich auch mehr engagieren wollen?

Dazu wurde heute von B.A.U.M., einem Zusammenschluss von über 500 nachhaltigkeitsorientierten Unternehmen, die Initiative Wirtschaft pro Klima in Baden-Württemberg gestartet, für die Umweltminister Franz Untersteller die Schirmherrschaft übernommen hat.

„Beim Klimaschutz geht es um unsere Zukunft, also sollten wir alle ein Interesse daran haben: Politik, Unternehmen und Zivilgesellschaft. Die Politik steht ebenso in der Verantwortung wie die Wirtschaft. Deshalb sind Initiativen wie „Wirtschaft pro Klima" so wichtig", betont Umweltminister Untersteller.

Wirtschaft pro Klima wird nicht nur erfolgreiche Praxisbeispiele unterschiedlichster Unternehmen zeigen, sondern soll Orientierung geben, wie erfolgreiches Klimaschutzengagement von Unternehmen aussehen kann. Zwecks Erfahrungsaustausch sind Seminare sowie Informationsveranstaltungen für Unternehmen bei erfolgreichen Praxispartnern vorgesehen.   Dadurch sollen viele Unternehmen motiviert werden, Klimaschutz ebenfalls als Teil ihrer Unternehmensstrategie aufzugreifen und professionell umzusetzen. Es gibt bereits heute klimaneutrale Unternehmen, teilweise sind diese es schon seit Jahren. Aus ihrer Sicht macht Klimaschutzengagement auch betriebswirtschaftlich sehr viel Sinn: es kann Kosten senken, Risiken minimieren, Wettbewerbsvorteile schaffen und zur Zukunftssicherung von Unternehmen beitragen.

"Klimaschutz ist eine der zentralen Herausforderungen auch für Unternehmen. Es gibt eine Vielzahl von Handlungsmöglichkeiten für mehr Klimaschutz die sich auch positiv auf das Unternehmen auswirken. Ausreden gibt es also keine mehr,” betont Dieter Brübach, Mitglied des Vorstands von B.A.U.M. e.V.

Alexander Hofmann, Verwaltungsrat bei der Wiegel Verwaltung GmbH & Co KG kann dies aus unternehmerischer Perspektive bestätigen: "Klimaschutz ist für unser Unternehmen zu einem ganz entscheidenden Erfolgsfaktor in der Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit geworden. Zudem ist der Klimaschutz einer unserer wichtigsten Innovationstreiber.”

JobRad-Geschäftsführer Ulrich Prediger ergänzt: "Als Mobilitätsdienstleister bringen wir Menschen aufs Rad und bremsen so den Klimawandel aus. Gleichzeitig machen wir uns unternehmensintern auf den Weg und setzen z.B. auf papiersparende Prozesse, einen umweltfreundlichen Neubau und auf Vertriebsarbeit per Bahn und Faltrad."

Es gewinnen also beiden Seiten, das Unternehmen und die Umwelt. Mehr zum Bündnis Wirtschaft pro Klima findet sich unter: www.wirtschaft-pro-klima.de

Kontakt:
Dieter Brübach, Tel.: 0511 - 165 00 21, dieter.bruebach@baumev.de
Antonia Thiele, Tel.: 040 - 49 07 11 05, antonia.thiele@baumev.de
 

Ein besonderer Dank gilt den Partnern der Initiative Wirtschaft pro Klima

 

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Thementag zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Büro
B.A.U.M. kürt die grünsten Büros Deutschlands auf der Messe Paperworld

Frankfurt a. M., 28.01.2020 – Im Rahmen des Sustainable Office Day, des Thementags rund um Nachhaltigkeit im Büro, wurden heute auf der Messe Paperworld die Gewinner des Wettbewerbs "Büro & Umwelt" 2019 ausgezeichnet.

Der von B.A.U.M., dem Unternehmensnetzwerk für nachhaltiges Wirtschaften, in Kooperation mit der Messe Frankfurt organisierte Sustainable Office Day zeigte, wie Umwelt- und Klimaschutz in den Büroalltag integriert werden kann. In den Vorträgen der Expertinnen und Experten ging es um nachhaltige Beschaffung von Büroartikeln, nachhaltige Office-Technologien sowie die Gestaltung des Workplace 4.0.

"Die Umweltauswirkungen eines einzelnen Büros wirken erst einmal unproblematisch. Bei rund 18 Millionen Büroarbeitsplätzen in Deutschland ist der Impact aber enorm", erläutert Projektleiter Dieter Brübach, Mitglied des Vorstands von B.A.U.M. "Mit dem Sustainable Office Day wollen wir zeigen, wo bei der Beschaffung von Büroprodukten die Stellschrauben für mehr Nachhaltigkeit sind. Unser Wettbewerb "Büro & Umwelt" zeichnet dazu alljährlich Best Practice aus."

Die Gewinner des Wettbewerbs "Büro & Umwelt" 2019 – darunter Unternehmen, Einrichtungen und Kommunen – wurden am Nachmittag für ihr konsequentes Engagement im Hinblick auf einen schonenden Umgang mit Ressourcen im Büroalltag geehrt. Aus den vielen guten Einsendungen hatte die Jury, der Fachleute für Umwelt und Beschaffung sowie Redakteurinnen und Redakteure von Büro-Fachmagazinen angehören, in den fünf Wettbewerbskategorien folgende Gewinner ausgewählt:

Kategorie "Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitenden"

  1. Urkind Media KG (Hamburg)
  2. Büro-/EDV-Dienstleistungen (Fernwald)
  3. ASB Akademie GmbH (Fischbachtal)

Kategorie "Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitenden"

  1. Allos Hof-Manufaktur GmbH (Bremen)
  2. Studiosus Reisen München GmbH (München)
  3. Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG (Darmstadt)

Kategorie "Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden"

  1. Capgemini Deutschland (Berlin)
  2. Barclays Bank Ireland PLC Hamburg Branch (Hamburg)
  3. Alnatura Produktions- und Handels GmbH (Darmstadt)

Kategorie "Kommunen"

  1. Stadt Erlangen
  2. Stadt Lahr

Kategorie "Behörden, andere öffentliche Verwaltungsstellen und weitere Einrichtungen"

  1. Umweltstation Lias-Grube (Eggolsheim)
  2. BKK ProVita (Bergkirchen)
  3. Technische Universität Berlin (Berlin)

Die Hauptpreisträger hatten Gelegenheit, ihre Best-Practice-Beispiele in Interviews zu präsentieren.

Auf dem Sustainable Office Day startete zudem der Wettbewerb "Büro & Umwelt" 2020, bei dem Unternehmen, Einrichtungen und Kommunen, die sich um die Beschaffung nachhaltiger Büroprodukte besonders bemühen, ab sofort und noch bis zum 31. Mai mitmachen können. Alle relevanten Informationen finden Sie unter www.buero-und-umwelt.de.

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BMU und UBA loben den ersten "Bundespreis Umwelt & Bauen" aus
Herausragende Beispiele in Sachen Nachhaltigkeit

Hamburg, 23.1.2020 – Alle reden über Nachhaltigkeit – auch die Baubranche. Den passenden Gesprächsstoff liefert ein Preis, den das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und das Umweltbundesamt (UBA) ausschreiben: Mit dem neuen "Bundespreis Umwelt und Bauen", der 2020 erstmals vergeben werden wird, wollen die Initiatoren Projekte mit Vorbildcharakter in puncto Nachhaltigkeit auszeichnen – nicht nur in den klassischen Bereichen Bestand und Neubau, sondern zudem in fünf weiteren Kategorien. Bewerben können sich alle Akteure des Baubereichs. Teilnahmeschluss ist der 15. April 2020. Schirmherrin des Wettbewerbs ist die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Svenja Schulze. Unterstützt wird der Wettbewerb von B.A.U.M. e.V. und dem Öko-Zentrum NRW als Fachpartner.

Der Wunsch von immer mehr Bauherren und Planern, hohen Gebrauchsnutzen und architektonische Qualität mit Klima- und Umweltschutz zu verbinden, bringt viele spannende Projekte hervor. Sie belegen am praktischen Beispiel, dass nachhaltiges Bauen über den Lebenszyklus hinweg betrachtet viele Vorteile bietet – auch im Hinblick auf die Kosten.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: "Genau da setzt der Bundespreis Umwelt und Bauen an. Der Preis soll zum einen das Spektrum dessen veranschaulichen, was heute schon baulich und technisch möglich ist. Zum anderen soll er den herausragenden Beispielen durch die Prämierung größere Bekanntheit verschaffen und so zur Nachahmung einladen."

Professor Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamts: "Es geht um ganzheitliche Lösungen, die die Technik, die Gestaltung des Gebäudes und sein Umfeld einbeziehen. Einzelvorhaben auf der ‚grünen Wiese‘ werden ausdrücklich nicht unterstützt. Bei keinem anderen Wettbewerb wird das Zusammenspiel von Umwelt und Bauen so bewertet, wie im Bundespreis Umwelt & Bauen."

Über den Bundespreis: Um die Breite des nachhaltigen Bauens zu zeigen, umfasst der Bundespreis die Kategorien "Wohngebäude", "Nicht-Wohngebäude", "Quartiere" und "Nachhaltigkeit und Innovationen". Besonders im Fokus der ersten beiden steht die energetische Sanierung von Bestandsbauten, weil hier aus Sicht des Klimaschutzes der größte Handlungsbedarf besteht.

Neben diesen Wettbewerbskategorien vergeben BMU und UBA noch drei Sonderpreise für besonders innovative Ansätze. Unter den Stichworten "Resilienz" und "Suffizienz" geht es um die Anpassung an den Klimawandel und um Strategien zur Verringerung des Ressourceneinsatzes. Auch sollen Bauvorhaben honoriert werden, die Aspekte der Biologischen Vielfalt in besonderer Weise berücksichtigen und damit einen substanziellen Beitrag zum Schutz und zur Umsetzung von "Stadtnatur" leisten. Das dritte Feld "Gebäudehülle & Bauprodukt" ist für neuartige Lösungen mit innovativen Materialien und Baukonstruktionen gedacht.

Teilnahmebedingungen: Aufgrund der thematischen Breite sind alle Akteure des Baubereichs eingeladen, sich zu bewerben: von Bauherren und Bauträgern über Büros für Architektur, Gebäudetechnik-, Stadt- oder Landschaftsplanung bis hin zu Herstellern oder Forschungseinrichtungen. Die Ausschreibung richtet sich an in Deutschland realisierte Bauwerke oder Quartiere in fortgeschrittener Planung; Mehrfachbewerbungen in verschiedenen Kategorien sind möglich.

Was die Gewinner erwartet: Den Preisträgern winkt öffentliche Wahrnehmung auf mehreren Ebenen. Die feierliche Preisverleihung erfolgt am 29. September auf einem von B.A.U.M. e.V. organisiertem Kongress zum nachhaltigen Bauen im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit in Berlin, wo die prämierten Projekte der Fachwelt und den Medien vorgestellt werden. Auch auf den Websites des UBA und des Bundesumweltministeriums werden die ausgezeichneten Projekte und ihre Pluspunkte dargestellt – unter anderem in Form von Videos: Denn zu den preisgekrönten Nachhaltigkeitsbeispielen lässt das UBA Filme erstellen, die die Gewinner anschließend für ihre eigene Öffentlichkeitsarbeit nutzen können. Des Weiteren werden alle prämierten Projekte in einem Buch dokumentiert.

Näheres zu den Teilnahmebedingungen des Bundespreises Umwelt & Bauen und dem Auswahlverfahren finden Interessenten auf der Website des UBA: https://www.umweltbundesamt.de/bundespreis-umwelt-bauen-start

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. April 2020.

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