AK Nachhaltige Mobilität: "Green Logistics im Mittelstand"

4.5.2010, 9:30 - 17:00 Uhr, Novotel Hannover, Podbielskistraße 21/23, 30163 Hannover

Welche Anforderungen werden zukünftig an den Mittelstand gestellt bzw. sind zu stellen? Welche Daten sind zu erheben und wie zu bewerten? Welche Maßnahmen sind effizient? Wie lassen sich diese umsetzen? Wer wird die Verantwortung hierfür tragen? Wie kann man die Prozesse unterstützen? Zu diesen Fragen sollen beim B.A.U.M.-Arbeitskreis Nachhaltige Mobilität Informationen und Erfahrungen ausgetauscht sowie Best-Practice-Beispiele vorgestellt werden.

Green Logistics ist in aller Munde – wird aber unterschiedlich interpretiert. Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Kompensation von negativen externen Effekten, CO2-freie Transporte, „grüne“ Pakete, Verkehrsverlagerungen – die Liste der assoziierten Begriffe ist lang, die Ak­tivitäten von Politik und Wirtschaft sind vielfältig. Transport und Verkehr haben unumstritten bedeutende Anteile am Energieverbrauch und an den CO2-Emissionen. Daher ist zu erwar­ten, dass sowohl wirtschaftliche Gründe und politische Vorgaben, aber auch die Erwartungen der verladenden Industrie die Dienstleistungsbranche zu einem bewussten und schonendem Umgang mit endlichen Ressourcen drängen werden.

Derzeitige politische Diskussionen zeigen, dass zumindest mittelfristig gesetzliche Vorgaben alle Marktteilnehmer zu Verhaltensänderungen verpflichten werden. Große Verlader sind wesentliche Treiber in dieser Beziehung, deren Forderungen an die Dienstleister bleiben bislang jedoch uneinheitlich und wenig präzise.

Einige, überwiegend große und wirtschaftlich potente Dienstleister haben ökologisches Han­deln und dessen Vermarktung bereits heute als strategische Erfolgsfaktoren erkannt. Mittel­ständische Transport- und Logistikdienstleister mit eingeschränkten Kapazitäten zögern je­doch, sich mit der Thematik zu befassen, da sie Hilfestellung und meist externes Know-how benötigen, um entsprechende Strategien umzusetzen. Verkehrsverlagerung und technische Lösungen sind nicht die einzigen Wege zu einem effizienteren Umgang mit endlichen Ressourcen. Die Lösungsansätze sind vielfältig und müssen auch von Politik, Verwaltungen und Verbänden mit getragen werden.
 
Aus dem Programm:
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Dieter Brübach
+49 (0)511 165 00 21
dieter.brübach[at]baumev.de




Veranstalter: B.A.U.M. e.V. in Kooperation mit der Deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft, Bezirksvereinigung Niedersachsen, und dem Projekt combi*net – Network solutions for intermodal logistics services


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